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  • AutorenbildKarin Heiermann

"Der Hund als Sous-Chef: Wie dein Vierbeiner beim Kochen und Backen helfen kann"

Eine lustige und manchmal chaotische Erfahrung


www.derkochstandard.com

Wer kennt es nicht: Du stehst in der Küche, versuchst ein leckeres Gericht zu zaubern und plötzlich steht dein Hund neben dir und starrt dich mit großen Augen an. Doch bevor du ihn wegschickst, solltest du vielleicht nochmal darüber nachdenken - denn dein treuer Vierbeiner könnte der beste Sous-Chef sein, den du je hattest. Mit seiner Begeisterung, seinem Appetit und seiner Liebe zum Essen kann er sich tatsächlich in der Küche nützlich machen. Also schnapp dir deine helfende Pfote, gib ihm eine Schürze und kocht im Team.


Es gibt viele Möglichkeiten, wie Bello beim Kochen und Backen helfen kann. Aber natürlich solltest du immer darauf achten, dass er nicht in Kontakt mit gefährlichen oder giftigen Zutaten kommt und dass dein Helfer nicht die Arbeitsflächen oder den Herd umstößt. Mit ein wenig Kreativität und Vorsicht kann dein Pfotenfreund aber sicherlich ein toller Sous-Chef werden! So könnte er überzeugend punkten:


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  1. Als "Helfer": Dein Hund will immer helfen und ist immer bereit, dir zu assistieren. Egal, ob es darum geht, das Gemüse zu schneiden oder den Teig zu kneten, dein Hund ist immer da, um seine Pfote zu geben (im wahrsten Sinne des Wortes). Natürlich bedeutet das auch, dass manchmal das Gemüse etwas kürzer und der Teig etwas schlammiger ist als geplant.

  2. Als "Koch-Tester": Dein Hund liebt es, während des Kochens und Backens Proben zu nehmen und zu testen. Er schnappt sich gerne mal ein Stückchen Fleisch oder Gemüse, das auf dem Schneidebrett liegt, oder schleckt den Teig aus deinen Händen. Wenn du nicht aufpasst, kann dein Hund schnell zum Chef-Tester werden und einen großen Teil deines Essens auffressen.

  3. Als "Cleaner": Dein Hund ist immer bereit, die Küche sauber zu halten und aufzuräumen. Wenn ein Stück Fleisch oder Gemüse auf den Boden fällt, ist dein Hund bereit, es aufzulesen und zu beseitigen. Wenn du jedoch nicht aufpasst, kann er schnell zum Staubsauger werden und die Küche gründlicher reinigen, als du es geplant hattest.

  4. Als "Saboteur": Manchmal hat dein Hund andere Pläne als du. Er möchte lieber spielen, als beim Kochen zu helfen. Er schnappt sich den Löffel oder die Schüssel und rennt damit davon. Oder er legt sich einfach auf die Küchenmatte und schläft ein. Wenn du nicht aufpasst, kann dein Hund schnell zum Saboteur werden und deine Kochpläne durcheinander bringen.

  5. Als "Geschmacksrichter": Dein Hund ist ein Experte für Geschmack und Aromen. Er ist bereit, jedes Gericht zu testen und zu bewerten. Wenn er jedoch nicht beeindruckt ist, wird er es dir mitteilen und den Teller stehen lassen. Aber wenn er begeistert ist, wird er es dir auch mitteilen - und das mit lautem Bellen und Schwanzwedeln.

  6. Als "Aufpasser": Hunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn und können schnell auf brennende Speisen aufmerksam machen oder warnen, wenn etwas nicht stimmt.

  7. Als "Begleiter": Wenn dein Hund gerne in der Küche ist, kann er auch einfach als Begleitung dienen. Hunde können sehr beruhigend sein und es ist schön, einen treuen Freund an der Seite zu haben, während man kocht oder backt.

  8. Als “ Resteverwerter": Wenn du beim Kochen oder Backen etwas übrig hast, kann dein Hund diese Reste als Leckerbissen genießen. Es gibt viele Hunde-Snacks, die sich aus Resten zubereiten lassen, wie zum Beispiel Gemüse- oder Fleischbrühe.


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Als kleines Dankeschön dafür, dass er immer an deiner Seite ist und dich in der Küche unterstützt, könntest du deinem stellvertretenden Küchenchef ein paar köstliche Hundekekse backen. Die Zubereitung ist einfach und der Duft von frisch gebackenen Keksen wird ihn sofort anlocken. Du wirst sehen, wie glücklich er ist, wenn er sie probieren darf.


Hier ist ein einfaches Rezept:


Zutaten:

  • 2 Tassen Vollkornmehl

  • 1/2 Tasse Haferflocken

  • 1/3 Tasse Erdnussbutter (ungezuckert und ohne Zusatzstoffe)

  • 1/4 Tasse Wasser

  • 2 Esslöffel Honig

  • 1 Ei

Anleitung:

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  2. In einer großen Schüssel das Vollkornmehl und die Haferflocken vermischen.

  3. In einer separaten Schüssel die Erdnussbutter, das Wasser, den Honig und das Ei miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

  4. Die feuchten Zutaten zur trockenen Mischung geben und alles gut vermengen, bis ein fester Teig entsteht.

  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis er etwa 1/2 Zentimeter dick ist.

  6. Mit einem Keks-Ausstecher Kekse ausstechen und auf das Backblech legen.

  7. Im vorgeheizten Ofen für etwa 20-25 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.

  8. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

  9. Sobald die Kekse vollständig abgekühlt sind, können sie an deinen Hund verfüttert werden.


Wenn sich die Hundekekse nicht ganz schnell in Luft auflösen, achte darauf, sie in einem luftdichten Behälter aufzubewahren, um sie frisch und knusprig zu halten.


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Aus unserer Sicht kann Kochen und Backen mit Hund eine lustige Erfahrung sein, aber es erfordert auch ein wenig Geduld und Aufmerksamkeit. Wenn du die Regeln einhältst und deinen Hund einbeziehst, kann es eine tolle Möglichkeit sein, Zeit miteinander zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht wird dein Vierbeiner zum besten Sous-Chef, den du je hattest.


Dein Team “Der Koch-Standard”


Philipp und sein Sous-Chef "Maxi", https://www.facebook.com/derkochstandard
Philipp und sein Sous-Chef "Maxi"

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